Kognitive Verzerrungen nach Aaron T. Beck
Unter kognitiven Verzerrungen versteht man unbewusste Denkfehler. Auf der Grundlage früherer Erfahrungen entwickeln sich Überzeugungen, die oftmals bei aktuellen Ereignissen nicht mehr hinterfragt werden. Gerade wenn es sich um verinnerlichte negative Bewertungen der eigenen Person handelt, kann dies gravierende Auswirkungen haben. Bei psychischen Erkrankungen wie Angststörungen, Depressionen u.ä. erschweren es die kognitiven Verzerrungen, neue Erfahrungen zu machen und somit letztlich auch bestehende Überzeugungen korrigieren zu können. Daher ist es sinnvoll und hilfreich, dass z.B. in Beratungen / Therapien persönliche Denkmuster bewusst angeschaut und bei Bedarf verändert werden, was insbesondere durch Methoden aus der kognitiven Verhaltenstherapie gut gelingt.
Die nachfolgende Übersicht fasst die am häufigsten auftretenden kognitiven Verzerrungen kurz zusammen:
Eigentlich wollten Sie heute das Ruder herum reißen, es richtig gut machen, nicht wieder klein beigeben oder wütend werden. Aber es reicht gerade nicht. Sie sind fertig, ausgelaugt. Enttäuscht von sich selbst.
Es ist wichtig, möglichst viel und offen über Depressionen zu sprechen, damit es gelingt, die Krankheit immer besser zu verstehen. Dieser Podcast unterstützt das Anliegen, indem in jeder Folge ein anderer Aspekt in Verbindung mit der Erkrankung behandelt wird. Dabei kommen Betroffene, Angehörige und Experten zu Wort.
