6 Schritte zur Problemlösung
SCHRITT 1: WELCHES PROBLEM HABE ICH?
Ihr Problem klar zu benennen und zu beschreiben ist der wichtigste Schritt.
Es empfiehlt sich, ein großes, komplexes Problem, das Sie schon lange beschäftigt, in mehrere kleinere Probleme zu unterteilen. Dadurch wird das (Teil-) Problem besser lösbar.
SCHRITT 2: WELCHES ZIEL MÖCHTE ICH ERREICHEN?
Die Formulierung eines Ziels ist wichtig, damit klar wird, in welche Richtung Sie gehen wollen. Versuchen Sie, möglichst konkrete, messbare und realistische Ziele zu definieren.
Tipps für die Zielformulierung:
Unser Leben besteht aus zahllosen Beziehungen. Schon von der Geburt an werden wir durch die Menschen in unserem Umfeld geprägt. Wir entwickeln durch die Erfahrungen, die wir mit ihnen machen, den Blick auf uns selbst, andere Menschen und die Welt insgesamt. Egal ob in der Familie, in Freundschaften, Partnerschaften oder bei der Arbeit und unabhängig davon, ob wir uns persönlich oder online (virtuell) begegnen – immer sind Bedürfnisse mit im Spiel, die sich stärker ähneln, als wir denken.
Es ist mittlerweile vielen Menschen bekannt, dass zumindest ein Teil dessen, was wir als Stress erleben, durch unsere eigenen Gedanken entsteht. Dies gilt insbesondere für belastende Emotionen, die ein Ergebnis endloser Grübelei sein können oder mit Faktoren wie einer hohen Erwartungshaltung im Beruf (Stichwort Perfektionismus), angespannten sozialen Beziehungen u.ä. zusammenhängen.
Warum brauchen einige Menschen viel Kontakt bzw. Nähe und anderen schnürt das wiederum die Luft ab? Warum fühlen sich einige Menschen nur wohl, wenn alles genau geordnet bzw. geregelt ist und andere fühlen sich davon wieder eingeengt?
Eine komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (K-PTBS) ist weder angeboren noch charakterbedingt. Von dieser grundlegenden These ausgehend, hat der Autor und Therapeut Pete Walker seinen einzigartigen multimodalen Ansatz zur (Selbst-)Hilfe entwickelt, der ihn international bekannt machte. Geschrieben aus der Sicht eines Betroffenen und eines zugleich hoch spezialisierten Therapeuten, vereinigt Walker in diesem Buch Authentizität und fachliche Kompetenz zu einem eigenständigen methodischen Konzept, das unzähligen Betroffenen bereits neue Lebensqualität geschenkt hat.
Mit der Einführung der ICD-11-Klassifikation ist verbunden, dass es keine gesonderten Diagnosen mehr gibt für zwanghafte, paranoide, schizoide, histrionische, ängstlich-vermeidende, emotional-instabile, abhängige und dissoziale Persönlichkeitsstörungen. Stattdessen soll individueller überprüft werden, ob eine Persönlichkeitsstörung vorliegt und falls ja, in welcher Weise sie sich im Lebensalltag des betreffenden Menschen zeigt. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, ist in folgenden Schritten vorzugehen: